Liste auf Vorstellungstour

Der Mensch steht im Mittelpunkt
Oberschellhart, Thürnthenning und Dornwang waren die ersten Stationen einer Reihe von Informationsveranstaltungen zu bevorstehenden Kommunalwahl. Die Veranstalter konnten sich jeweils über ein volles Haus freuen. Bürgerlistenvorstand Peter Neumeier begrüßte die zahlreichen Mitbürger und freute sich über deren Interesse an der Kommunalpolitik und der zukünftigen Entwicklung der Gemeinde Moosthenning.

Anschließend stellten sich die Kandidaten der Bürgerliste vor und gaben Einblicke in ihre bisherige Arbeit in der Gemeinde und ihre Zielvorstellungen: aus Lengthal Jürgen Kellnberger, Rudolf Eichner, Renate Kutzi, Josef Maier jun., Anna Maier, Silvia Mücke, Peter Neumeier, Günther Kutzi, Rainer Mücke, aus Rimbach Johann Fleischmann, Markus Reitmayer, aus Dornwang Herbert Wiesbeck, aus Moosthening Richard Lex und aus Forst Johann Schuhmann, Sebastian Kuttenhofer.

Hauptredner der Veranstaltungen, Bürgermeisterkandidat Josef Spinnler, erläuterte sodann seinen kommunalpolitischen Werdegang und die Schwerpunkte seiner bisherigen und künftigen Arbeit. Er ist seit 1996 im Gemeinderat der Gemeinde Moosthenning. Er war Jugendbeauftragter, Mitbegründer des Ferienprogramms, arbeitet in mehreren Ausschüssen mit und ist Verbandsrat im Wasserzweckverband Mallersdorf. „In den vergangenen 18 Jahren als Gemeinderat habe ich viele Erfahrungen gesammelt und mir so das Rüstzeug angeeignet, um das Amt des ersten Bürgermeisters auszufüllen“, so der Unternehmer und Landmaschinenmechanikermeister.

Spinnler betonte, das ihm seine Heimat und die Menschen hier sehr wichtig sind und Politik nicht über die Köpfe der Bürger hinweg gemacht werden darf. Es gelte mit den Menschen praktikable Lösungen für die anstehenden Probleme zu erarbeiten. Mit Informationsveranstaltungen und Bürgerentscheiden soll Mitbestimmung ermöglicht werden. Gute Politik funktioniere nur mit den Menschen, denen in Diskussionsrunden in den einzelnen Ortschaften ein ergebnisoffener Meinungsaustausch ermöglicht werden soll. Mit einem Jugendrat will Spinnler den jungen Mitbürgern eine Plattform geben sich in die Gemeindepolitik einzubringen. „Wir wollen miteinander reden, gemeinsam handeln, um so die Lebensqualität zu verbessern, eben echte Demokratie lebendig werden lassen."

Spinnler sehe sich als Ansprechpartner für alle Gemeindebürger und respektiere die Meinung des Einzelnen. Eine seiner Aufgaben als zukünftiger Bürgermeister sei es, den Familien durch beste Unterstützung Beruf, Kinder und Familienleben gleichermaßen zu vereinen. Unter seiner Führung sollen Familien mit Kindern und die Erbauer von Mehrgenerationenhäusern bei den Baugrundstückspreisen finanziell entlastet werden. Eine Streichung der KITA-Nebenkosten ohne dabei die Qualität der Tagesstätten zu beeinträchtigen sei ohne weiteres möglich. Er könne sich auch eine Hilfeleistungsbörse für Senioren vorstellen, in der Hilfesuchende und Hilfeleistende zusammengebracht werden.

Um neu zugezogenen Bürgern die Integration zu erleichtern, sollen sie einer Broschüre erhalten, in der alle wichtigen Adressen und Ansprechpartner von Behörden und Vereinen aufgeführt sind. Denn nur wer sich gut aufgenommen fühle, binde sich auch in die Gesellschaft ein und sei eine Bereicherung für alle. Die Ansiedlung der BMW AG in Dingolfing vor ca. 50 Jahren und die Fertigstellung der Werkes 2.4 seien auch für die Gemeinde Moosthenning von großem Nutzen gewesen. Durch den Bau der Teststrecke weitete sich das Werk auf unseren Gemeindebereich aus. „In dieser Zeit wurde von früheren Kommunalpolitikern der Grundstein dafür gelegt, dass unsere Gemeinde heute schuldenfrei ist.“ Zur Stärkung der heimischen Wirtschaft sei es aber auch wichtig für die mittelständischen Betriebe, Kleinbetriebe, Landwirte und Dienstleister Bestandsschutz zu gewährleisten, Gewerbegebiete auszuweisen und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Auch für Gewerbebetriebe sei ein Erbbaurecht denkbar, denn es sei wichtig, Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten in der Gemeinde zu erhalten und neue zu schaffen. Spinnler sieht im Voranbringen des Breitbandanschlusses und in einer sinnvollen Straßensanierung weitere Strukturverbesserungsmaßnahmen, um die heimische Wirtschaft zu stärken und neue Betriebe anzusiedeln.

In den anschließenden Gesprächsrunden fand ein anregender Meinungsaustausch statt. In seinem Schlusswort zeigt sich Josef Spinnler überzeugt, dass er und seine Kandidaten der Bürgerliste den Menschen in der Gemeinde Moosthenning eine Politik bieten, die von Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Tradition, Vision und Bürgernähe geprägt ist.

„Aufeinander zugehen, miteinander reden, gemeinsam handeln, denn der Mensch steht immer im Mittelpunkt.“



Um dies alles verwirklichen zu können bat Spinnler um die Stimmen der Bürger der Gemeinde Moosthenning